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12/2015

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  • Autor: Christina Sadler-Berg

    Auch wenn in diesem Jahr keine Bundestagswahl war, hatten wir in der Tat als Sachverständige viel zu wählen. Da war die Frage der Wahl des Zeitpunktes und des Austragungsortes für den 18. Deutschen Sachverständigentag. Es stand im Juni in der Bundesdelegiertenversammlung in Koblenz die Wahl eines neuen BVS-Präsidiums an und die bisher gewählten Mitglieder hatten die Wahl, sich zur Wiederwahl zu stellen oder nicht. Von der Bundesregierung vor die Wahl gestellt, dem von ihr im vergangenen Juni unterbreiteten Vorschlag zur Änderung des Sachverständigenrechts zuzustimmen oder uns dagegen auszusprechen, haben wir auch Gebrauch gemacht. In der außerordentlichen Delegiertenversammlung des BVS am 11.11.2015 stand die Abstimmung über die neugefasste BVS-Satzung und die Verabschiedung einer Beitragsordnung an - auch hier mussten wir zwischen Zustimmung und Ablehnung wählen.

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  • Autor: Thomas Bauer/Jörg Lauterbach

    Im folgenden Beitrag werden Fragen der Rekonstruktion des spätgotischen Schlingrippengewölbes näher erörtert und aus sachverständiger Sicht zunächst die Wiederentdeckung der geometrischen Herleitung und steinmetzseitige Fertigung eines Schlingrippenkörpers vorgestellt. In einem weiteren Teil sollen demnächst Lehrgerüste, Bauzustände und Verformungen der Wölbung herausgearbeitet werden.

  • Autor: Frank Boos

    Der Beitrat stellt die BGH-Rechtsprechung zur Anwendung des Ertragswertverfahrens bei der Bewertung gewerblicher Unternehmen im Zugewinnausgleich dar.

  • Autor: Adrian Kruse

    Dem Kfz-Sachverständigen kommt im Falle eines Wildunfalls oder einer Beschädigung durch Tiere neben der Kalkulation zur Schadenshöhe auch die Aufgabe zu, eine Beurteilung zum Schadenshergang abzugeben.

  • Autor: BGH, Beschluss vom 11.6.2015 - V ZB 78/14
  • Autor: BGH, Beschluss vom 24.3.2015 - VI ZR 534/13
  • Autor: LG Stuttgart, Urteil vom 29.7.2015 - 13 S 58/14

    1. Der Geschädigte eines Verkehrsunfalls kann vom Schädiger und dessen Haftpflichtversicherung in der Regel die vom Sachverständigen in Rechnung gestellten Kosten ersetzt verlangen, es sei denn, dass diese deutlich über den marktüblichen Preisen liegen und diese Abweichung für den Geschädigten ohne Weiteres erkennbar war; eine Marktforschung muss er nicht betreiben.

    2. Er genügt seiner ihn im Rahmen des § 249 BGB treffenden Darlegungslast nicht schon allein durch die Vorlage der Rechnung des in Anspruch genommenen Sachverständigen; für die Begründung der Indizwirkung ist vielmehr auch die Begleichung der Rechnung durch den Geschädigten erforderlich. Sollte diese Indizwirkung nicht gegeben sein, ist Beweis zu erheben.

    3. Aus Rechtsgründen nicht in Ansatz gebracht werden können die Kosten für das Einstellen des Fahrzeugs in die Restwertbörse und Fahrtkostenersatz, soweit der Sachverständige von mehr als 25 km Entfernung anreist.

  • Autor: BGH, Beschluss vom 6.11.2013 - XII ZB 434/12

    1. Besteht bei einem Zuwendungsgeschäft zwischen Leistung und Gegenleistung ein objektives, über ein geringes Maß deutlich hinausgehendes Missverhältnis, besteht eine tatsächliche Vermutung für das Vorliegen einer gemischten Schenkung; diese Vermutung gilt aber nur zu Gunsten Dritter, deren schutzwürdige Interessen durch das Vorliegen einer gemischten Schenkung tangiert würden, nicht dagegen zu Gunsten der Vertragsparteien des Rechtsgeschäfts selbst.

    2. Mit der Regelung, dass eine „den Umständen nach zu den Einkünften" zu rechnende Zuwendung nach § 1374 II BGB dem Anfangsvermögen nicht hinzugerechnet wird, soll Verzerrungen der Zugewinnausgleichsbilanz entgegengewirkt werden, die sich aus der künstlichen Erhöhung des
    Anfangsvermögens durch die zum Verbrauch bestimmten Zuwendungen ergeben können; maßgebliches Abgrenzungskriterium ist daher, ob die Zuwendung zur Deckung des laufenden Lebensbedarfs dienen oder die Vermögensbildung des begünstigten Ehegatten fördern soll (im Anschluss an Senat, BGHZ 101, 229 = NJW 1987, 2816 = FamRZ 1987,910).

    3. Zur Anwendung des Ertragswertverfahrens bei der Bewertung gewerblicher Unternehmen im Zugewinnausgleich.