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10/2015

Wir erklären ausdrücklich, dass wir in keiner Beziehung zu den Verlagen der bezeichneten Zeitschriften stehen und auch mit den Inhalten nichts zu tun haben. Es findet keine Verlinkung zu den Angeboten der Verlage statt. In der Online-Bibliothek werden keine Texte von Dritten übernommen, sondern nur Informationen über Zeitschrifteninhalte veröffentlicht.

  • Autor: Dipl.-Ing. Anne-Kathrin Borowski

    Die verkehrliche Infrastruktur in Deutschland - insbesondere die Brücken - sind marode. Jeder Verkehrsteilnehmer, der mit offenen Augen durchs Land fährt, sieht es und bekommt es schmerzlich im Stau vor der Schiersteiner Brücke zwischen Mainz und Wiesbaden oder anderswo zu spüren. Dabei sind wir in der Welt bekannt für unsere gute Planung und unseren Fleiß. Wie kann die Situation verbessert werden?

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  • Autor: Diplom-Ingenieurin Sabine Leidel

    „Viele Wege führen nach Rom" heißt es im Volksmund. Ein Ausdruck für zahlreiche Möglichkeiten, Vielfältigkeit und Komplexität - genau wie die deutsche Infrastruktur.

    Die Situation des Straßenverkehrs ist in Deutschland - zumindest gefühlt - angespannt. Um das komplexe Gebilde aus baulicher Anlage „Straße" innerhalb eines stark verzweigten Verkehrsnetzes, aus Nutzung durch verschiedenste Verkehrsteilnehmer und in unterschiedlichen Umgebungen sowie aus Betrieb mittels der Straßenbauverwaltung zu verstehen, sind die Strukturen und Grundlagen detailliert zu betrachten und ist der Bestand zu analysieren.

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  • Autor: Dr. Peter Hammacher

    Die Arbeiten zur ATV DIN 18355 „Stahlbauarbeiten" sind abgeschlossen. Am 15.9.2015 erschien zusammen mit weiteren überarbeiteten ATV der Ergänzungsband zur VOB/C. Damit treten die ATV in Kraft. Im Anschluss an die Zwischenberichte aus dem Jahr 2011 fasst der Autor die wesentlichen Änderungen zusammen.

  • Autor: Dr. Felix L. B. Lehmann

    Der vorliegende Beitrag enthält - wie in den Vorjahren - ausgewählte Gerichtsentscheidungen aus dem Bereich des allgemeinen Sachverständigenrechts, die für die Praxis von Sachverständigen in Verkehrssachen von besonderer Bedeutung sind. Jeder Entscheidung werden zunächst ihre Kernaussagen vorangestellt. Darauf folgen jeweils eine Zusammenfassung des zu Grunde liegenden Sachverhalts und der Begründung der Entscheidung. Abschließend werden die Auswirkungen auf die Praxis des Sachverständigen in Verkehrssachen erörtert. In der Regel sind die Entscheidungen auch für die Tätigkeit von Gutachtern aus anderen Fachbereichen von Interesse.

  • Autor: Frank Walter

    In seinem ausführlichen Aufsatz setzt Bleutge sich dankenswerter Weise mit den vielfältigen Fragen auseinander, die sich rund um den Begriff „Kurzgutachten", stellen. Im Zusammenhang mit „Kurzgutachten" erwähnt er dabei das mündlich erstattete Gutachten im Zivilprozess und führt eine Entscheidung des OLG Köln an, wonach eine verkürzte Fassung des mündlichen Gutachtenvortrags auch als „Tischvorlage" bezeichnet werde, die vergütungspflichtig sei.

    Die Ausführungen des Autors könnten bei Sachverständigen den Eindruck erwecken, dass im Falle einer gerichtlichen Beauftragung zur mündlichen Gutachtenerstattung ein Gutachten erwartet werde, dass sowohl vom Inhalt als auch von der Darstellung her geringere Anforderungen stelle als das schriftliche Sachverständigengutachten.

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  • Autor: OLG Karlsruhe, Beschluss vom 11.3.2015 - 20 WF 123/14
  • Autor: OLG Koblenz, Beschluss vom 20.5.2015 - 14 W 335/15

    Bloßer Argwohn des Bauherrn gegenüber Umfang und Inhalt der Bauleistungen erfordern es im Vorfeld einer allenfalls denkbaren Zahlungsklage des Bauunternehmers nicht, einen privaten Bausachverständigen zu beauftragen. Dessen Kosten sind daher weder prozessbezogen noch notwendig und daher nicht zu erstatten.

  • Autor: OLG Saarbrücken, Beschluss vom 7.5.2015 - 5 W 9/15

    Hält eine der Parteien eine Monopolstellung inne - hier im Bergbau -, so kann ein öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger - für die Bewertung von Bergbauschäden -, der von dieser bereits beauftragt worden ist, vom Standpunkt einer verständigen Partei nicht generell als parteiisch angesehen werden. Allerdings können besondere Umstände im Einzelfall eine andere Beurteilung rechtfertigen. Das kann der Fall sein, wenn der Umfang der Beauftragung
    den Schluss auf eine wirtschaftliche Abhängigkeit zulässt.

  • Autor: OLG Stuttgart, Urteil vom 31.3.2015 - 10 U 46/14

    1. Es liegt kein unzulässiger Insich-Prozess vor, wenn eine Verwalterin als gewillkürte Vertreterin namens der Wohnungseigentümergemeinschaft gegen sich selbst klagt.

    2. Wärmedämmverbundsysteme bedürfen in Baden-Württemberg seit dem 9.9.1995 einer allgemeinen baurechtlichen Zulassung (§ 18 BWBauO) oder einer Zustimmung im Einzelfall (§ 20 BWBauO). Ein allgemeines baurechtliches Prüfzeugnis genügt nicht, weil ein Wärmedämmverbundsystem statischen Anforderungen genügen muss und damit auch der Erfüllung erheblicher Anforderungen an die Sicherheit der baulichen Anlage dient.

    3. Ohne besondere Vereinbarung verspricht der Unternehmer stillschweigend bei Vertragsschluss die Einhaltung der einschlägigen Gesetze und der allgemein anerkannten Regeln
    der Technik. Entspricht die Werkleistung diesen nicht, liegt regelmäßig ein Werkmangel vor. Allein dass bei Errichtung eines Wärmedämmverbundsystems Bauprodukte verwendet wurden, für die eine allgemeine baurechtliche Zulassung nach BWBauO nicht festzustellen ist, und deren Verwendbarkeit für einen dem Zweck entsprechenden angemessenen Zeitraum und deren Gebrauchstauglichkeit nicht nachgewiesen ist, macht das Werk mangelhaft.

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