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02/2015

Wir erklären ausdrücklich, dass wir in keiner Beziehung zu den Verlagen der bezeichneten Zeitschriften stehen und auch mit den Inhalten nichts zu tun haben. Es findet keine Verlinkung zu den Angeboten der Verlage statt. In der Online-Bibliothek werden keine Texte von Dritten übernommen, sondern nur Informationen über Zeitschrifteninhalte veröffentlicht.

  • Autor: Stephan Völker, Stefan Gramm, Sirri Aydinli, Heinrich Kaase

    Die ausreichende Versorgung von Aufenthaltsräumen mit Tageslicht und angemessene Sichtverbindung nach außen sind essentielle Voraussetzungen sowohl für die Sicherheit, die Gesundheit und das Wohlbefinden als auch für die Leistungsfähigkeit der Menschen. Die im Rahmen dieses Vorhabens aus Messungen, Felduntersuchungen und Nutzerbefragungen gewonnenen Erkenntnisse können zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität in Wohnräumen und zusätzlich zur besseren Gestaltung und zum optimierten Betrieb bezüglich der Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten in Arbeitsstätten bei einer energieeffizienten Beleuchtung beitragen. Die Untersuchungen wurden mit großzügiger Unterstützung durch die Firmen OSRAM AG und SCHÜCO International KG sowie durch den VFL e.V. ermöglicht. Damit stehen Grundlagen zur Bestimmung des Tageslichtbedarfs in Aufenthaltsräu-
    men und zur Erhöhung der visuellen Behaglichkeit durch Tageslichtbeleuchtung in Gebäuden zur Verfügung.

  • Autor: Juliane Banse, Andrea Berndgen-Kaiser, Clemens Deilmann, Runrid Fox-Kämper, Martina Möbius

    In Medien und Fachöffentlichkeit wird der demografische Wandel mit wechselnder Blickrichtung thematisiert. Die Alterung der Bevölkerung im Zusammenhang mit dem Wohnen ist ein Aspekt, mit dem sich die gemeinsamen Forschungsarbeiten von IÖR und ILS beschäftigen. Im Mittelpunkt stehen die Wohnsituation und die Wohnwünsche der 60-Jährigen und Älteren in Deutschland. Die Ergebnisse einer vergleichenden empirischen Untersuchung in vier Fallbeispielstädten, Dresden und Döbeln als ostdeutsche Groß- und Mittelstädte sowie Dortmund und Arnsberg als westdeutsche Groß- und Mittelstädte, werden im Folgenden kurz dargestellt. Eine Langfassung der Ergebnisse wurde unter gleichem Titel im IRB-Verlag
    in der Reihe Wissenschaft veröffentlicht [1].

  • Autor: Gunnar Grün, Sumee Park

    Die vorhandenen Steckbriefe (3.1.1. und 3.1.2) im „Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen für Bundesgebäude" (BNB) bieten zwar die erforderlichen Kriterien für die Beurteilung des thermische Komforts im Winter und im Sommer, bei der Anwendung der Nachweisverfahren in der Praxis bestehen jedoch noch zahlreiche Unklarheiten. Dadurch ist die Qualität des Nachweismaterials in Abhängigkeit von den durchführenden Ingenieuren sehr unterschiedlich. Die zum Nachweis hinterlegten Daten besitzen zum Teil keine ausreichende Information für einen aussagekräftigen Nachweis des zu erwartenden thermischen Komforts in einem Gebäude.
    Das Ziel dieser Forschungsarbeit ist daher, die vorhandenen Steckbriefe - „Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen für Bundesgebäude (BNB)" - zum thermischen Komfort im Winter und im Sommer, differenzierter und abgestimmter für die praktische Anwendung weiterzuentwickeln. Dabei wird berücksichtigt, dass diese Forschungsarbeit als Arbeitshilfe für Planung, Errichtung, Betrieb und Nutzung von Bundesgebäuden angewendet werden können soll. Daher werden die Steckbriefe in dieser Arbeit als ein Werkzeug für die Verbesserung des Raumklimas in der Praxis betrachtet.

  • Autor: Manfred Hegger, Joost Hartwig (Projektleiter), Michael Keller, Larissa Eischen, Patrick Pick, Tobias Lode, Dirk Mathes, Hans Drexler, Anne Bauer

    Im Rahmen des Forschungsprojekts „EcoEasy - Entwicklung einer Methode zur Bewertung der potentiellen Umweltwirkungen von Gebäuden in frühen Planungsphasen" wurde ein prototypisches Softwaretool entwickelt, mit dem eine grobe Ökobilanz eines Gebäudes bereits in frühen Planungsphasen erstellt werden kann, um die Gebäudeplanung entsprechend zu optimieren.

  • Autor: Gerhard Hausladen, Thomas Auer, Jakob Schneegans, Klaus Klimke, Hana Riemer

    Die geplante Energiewende in Deutschland hin zu einer nachhaltigen Energieversorgung lässt in den nächsten Jahren einen Paradigmenwechsel vom gegenwärtigen Prinzip der verbrauchsorientierten Erzeugung hin zum erzeugungsorientierten Verbrauch erwarten. Dies ist vor allem auf die zunehmende Integration erneuerbarer Energien und deren fluktuierender Einspeisecharakteristik zurückzuführen. Ein solcher Wandel der Energieversorgung erfordert auch eine neue Infrastruktur, in der bisher passive Verbraucher, wie z. B. Gebäude, durch Lastmanagementmaßnahmen zu einem aktiven Teilnehmer des Energiesystems, des Smart Grids, werden. In Gebäuden steht ein passives Speicherpotenzial durch die Bausubstanz zur Verfügung, das bisher nicht für Lastmanagementmaßnahmen genutzt wird. Dieses Potenzial ist dabei in hohem Maße von nutzerspezifischen Behaglichkeitskriterien abhängig. In der Heiz- oder Kühlperiode können unterschiedliche Toleranzbereiche zugelassen werden, die mit einer oberen und unteren Grenztemperatur ein Behaglichkeitsband um die Raum-Solltemperatur bilden. Dieses Behaglichkeitsband darf durch Lastmanagementmaßnahmen nicht verlassen werden und wirkt daher begrenzend auf das nutzbare Potenzial.

  • Autor: Matthias Wagnitz

    Das Nutzerverhalten hat bei hocheffizienten Gebäuden einen erheblichen Einfluss auf den Energieverbrauch. Durch stärkere Beachtung der Nutzerwünsche soll eine möglichst gute Deckung zwischen errechnetem Energiebedarf und tatsächlichem, nutzerbeinflusstem Verbrauch erzielt werden. Grundlage ist ein Fragebogen, der in 615 Einzelinterviews von Wohnungsnutzern sowie 2.653 Online-Fragebögen in verkürzter Form eingesetzt wurde.

  • Autor: Bernadetta Winiewska, Bert Oschatz

    Brennstoffbetriebene Sorptionswärmepumpen können eine verlässliche Zukunftsperspektive für eine nachhaltige Wärmeversorgung des Gebäudebestands (auch Neubaus) eröffnen. Gerade für diese ergeben sich Probleme bei der Berücksichtigung in der Energieeinsparverordnung und den darauf aufbauenden Regelungen. Es gibt daher einen dringenden Bedarf an einem qualifizierten Verfahren für die energetische Bewertung dieser Technologie innerhalb der Systemnormung.

  • Autor: Gerhard Zedier (Projektleiter), Rainer Friedrich

    Historische Kellersysteme, vor mehreren Jahrhunderten in anstehenden Felsformationen angelegt, sind technische Kulturdenkmäler allerersten Ranges. In Franken gibt es kaum einen Ort, an dem sich nicht mehr oder weniger umfangreiche Kelleranlagen finden, die zur Lagerung von Nahrungsmitteln und zur Kühlung von Bier benützt wurden. Auch wenn die Keller heute ihre ureigenste Funktion verloren haben, werden sie von der Bevölkerung als Orte der Freizeitgestaltung gern angenommen. Eine besonders authentische Kelleranlage ist der Kellerwald in Forchheim. Dort finden sich immer noch 23 Keller, die in zwei Ebenen übereinander angelegt sind. Im Rahmen des Projekts wurden drei besonders typische Keller, der Rappenkeller, der Bauernkeller und der Weiß-Tauben-Keller modellhaft untersucht und instand gesetzt.

  • Autor: Christoph Mäckler, Alexander Pellnitz

    Unzählige Städte in Deutschland besitzen heute Gestaltungssatzungen oder Bebauungspläne mit rechtlich bindenden Gestaltvorgaben. Auf welchen Grundlagen und
    Untersuchungen diese Satzungen erlassen werden, ist in den meisten Fällen jedoch unklar. Viele Architekten wiederum, die sich mit diesen Satzungen auseinandersetzen
    müssen, sehen in den Vorgaben vor allem eine unberechtigte Einschränkung ihrer künstlerischen Freiheit und bezweifeln grundsätzlich den Sinn dieser Vorgaben. Trotzdem fand bisher eine wirklich breite und angemessene Diskussion zu diesem so bestimmenden Instrument des Städtebaus noch nicht statt. Die vorliegende Arbeit will mit ihren kritischen Beiträgen eine fundierte und umfassende Grundlage für diese zu führende Diskussion geben. Ziel des Forschungsvorhabens war eine kritische Ana-
    lyse der Chancen und Risiken von Gestaltungssatzungen in deutschen Innenstädten. Es wurden ihre jeweiligen bauhistorischen Grundlagen und ihre städtebaulichen,
    architektonischen und baurechtlichen Auswirkungen untersucht.

  • Autor: Martin Gräfe, Michael Merk (Projektleiter), Norman Werther (Projektleiter)

    Nach rund 10 Jahren Anwendungspraxis der Musterrichtlinie für brandschutztechnische Anforderungen an hochfeuerhemmende Bauteile in Holzbauweise (M-HFHHolzR) im mehrgeschossigen Holzbau hat sich vielfach gezeigt, dass die vorliegenden Regelungen an zahlreichen Stellen große baurechtliche und -technische Schwierigkeiten in der Umsetzung bereiten. Besonders anspruchsvoll stellen sich dabei der integrale Planungsprozess und die Verknüpfung von statisch-konstruktiven, bauphysikalischen und fertigungstechnischen Gesichtspunkten mit den Vorgaben der Musterrichtlinie und den Verwendbarkeitsnachweisen der Bauteile dar. Verzögerungen im Bauablauf, Mehraufwand und damit verbundene Kostensteigerungen sind oft die Folge von vorgenannten Schwierigkeiten im Planungsprozess, weshalb die Verbreitung und Anwendung des mehrgeschossigen Holzbaus sich in Deutschland nur sehr langsam entwickelt (Abbildung 1).

  • Autor: Clemens Freitag, Walter Haase, Werner Sobek

    Dieses Forschungsprojekt gliederte sich in zwei Bereiche. Zum einen sollte ein Entwurfs- und Analysetool für Gitterschalen unter Verwendung der Dynamic-Relaxation-Methode (DR-Methode) entwickelt werden, um Formfindungen und Analyse von Gitterschalengeometrien zu ermöglichen. Zum anderen sollte ein Prototyp geplant, gebaut und vermessen werden. Eine Validierung des Programms sollte durch den Vergleich der numerischen mit der physischen Geometrie erfolgen.