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01/2015

Wir erklären ausdrücklich, dass wir in keiner Beziehung zu den Verlagen der bezeichneten Zeitschriften stehen und auch mit den Inhalten nichts zu tun haben. Es findet keine Verlinkung zu den Angeboten der Verlage statt. In der Online-Bibliothek werden keine Texte von Dritten übernommen, sondern nur Informationen über Zeitschrifteninhalte veröffentlicht.

  • Autor: Joachim Schulz

    Bei der Planung und Ausführung von Bauwerken aus Sichtbeton kommt es trotz erhöhter Sorgfalt im gesamten Bauprozess immer wieder zu wahrnehmbaren Abweichungen vom Planungssoll. Diese Abweichungen lassen sich bis zu einem gewissen Grad nicht grundsätzlich vermeiden, sondern können durch definierte Qualitätsanforderungen lediglich minimiert werden. In diesem Beitrag werden die wesentlichen Qualitätsmaßstäbe zur Sichtbeton-Planung in Bezug auf Maßabweichungen von Länge und Ebene dargestellt und an einem
    Beispiel erläutert

  • Autor: Josef Reis

    Jedes Jahr zur Winterzeit, wenn Bauwerke durch organisatorische Unregelmäßigkeiten oder durch ungünstige Wetterverhältnisse nicht vor dem Wintereinbruch und dem Beginn der Frostperiode fertiggestellt werden konnten, stellen sich Bauherren die Frage: Soll ich die Bauarbeiten in der Winterzeit bis zum Frühjahr einstellen oder unter den besonderen
    Bedingungen des Winterwetters, mit erhöhtem Aufwand, weitermachen?

  • Autor: Ralf Schumacher

    Ohne Anspruch auf eine wissenschaftliche Untersuchung soll hier das Flachdach und sein Ruf einmal hinterfragt werden. Es wird sich dabei zeigen, dass hinter den verallgemeinerten Geringschätzungen ein wahrer Kern steckt, der allerdings für eine vergangene Epoche steht und nicht mehr aktuell ist. Dass die pauschale Abwertung des Flachdaches nicht gerechtfertigt ist, wird hier an drei Fallbeispielen vorgestellt. In allen drei Fällen war die Abdichtung hundertprozentig dicht. Dennoch kam es zu spektakulären Schäden, die die Gesamtkonstruktion in Frage stellten und die üblichen Gemeinplätze zu bestätigen schienen. Schadensursächlich war aber in allen drei Fällen der Unsicherheitsfaktor Mensch und nicht das Bauteil.

  • Autor: Wolfram Steinhäuser

    Die berechtigte Kritik des Bauherrn an der Leistung des Parkettlegers ist in der Regel für beide Seiten unangenehm. Die Ansichten des Bauherrn und des Parkettlegers darüber, was hinzunehmende Unregelmäßigkeiten an Parkettböden sind und was ein Mangel bzw. eine Beanstandung ist, gehen häufig zwischen beiden Seiten auseinander. In solchen Fällen werden dann Gutachter/Sachverständige eingeschaltet, die den unangenehmen Sachverhalt klären sollen. Aber auch die Gutachter/Sachverständigen sind sich nicht immer einig darüber, was eine vom Bauherrn hinzunehmende Unregelmäßigkeit ist und was ein Mangel. Von einem Mangel wird immer dann gesprochen, wenn die ausgeführte Leistung, also der Ist-Zustand, in negativer Weise vom vertraglich vereinbarten Zustand, dem Soll-Zustand, abweicht. Für den mangelfreien Soll-Zustand sind die vertraglichen
    Vereinbarungen der entscheidende Maßstab. Diese sollten so gestaltet werden, dass der Bauherr oder der zukünftige Käufer bereits im Vorfeld von irgendwelchen Idealvorstellungen von seinem Bauwerk befreit wird.

  • Autor: Ekkehard Wagner

    Glasbruch kann eine Vielzahl an Ursachen haben. Grundsätzlich kann Glas jedoch nur zu Bruch gehen, wenn äußere Einwirkungen dazu führen, dass Spannungen im Glas aufgebaut werden und diese größer sind als die materialspezifischen Eigenschaften. Kein Glas bricht ohne äußere Einwirkungen.

  • Autor: Gregor A. Scheffler

    Ursachenanalyse zum Schimmelbefall nach dem ersten Winter und Prognose für die Zukunft

  • Autor: Verlag
  • Autor: Frank-Georg Pfeifer

    Anwendung auch bei ungedämmten Rohren in Wänden und Estrich

  • Autor: Uwe Liebheit

    Beratung des Gerichts bei der Vertragsauslegung durch den Sachverständigen

  • Autor: Dr. Felix Lehmann

    Der nachfolgende Beitrag enthält einen Auszug mit Leitsätzen aus einem umfassenden Rechtsprechungsüberblick über die in den Jahren 2002 bis 2013 ergangenen Entschei-
    dungen zur Haftung des Gerichtssachverständigen nach § 839a BGB.

  • Autor: BGH, Urt.v. 01.10.2014 - VII ZR 344/13

    Eine Stoffpreisgleitklausel des öffentlichen Auftraggebers von Bauleistungen ist überraschend und wird nicht Vertragsbestandteil, wenn sie ohne ausreichenden Hinweis den
    Auftragnehmer zur Vermeidung erheblicher Nachteile bei Stoffpreissenkungen dazu anhält, bereits bei seiner Kalkulation von üblichen Grundsätzen abzuweichen.

  • Autor: BGH, Urt. v. 01.10.2014 - VII ZR 164/12

    In Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Auftraggebers eines Bauvertrags enthaltene Vertragsklauseln, wonach Gewährleistungsansprüche bis zur vorbehaltlosen Annahme der
    Schlusszahlung des Auftraggebers in Höhe von 7% der Auftrags- bzw. Abrechnungssumme durch Bürgschaften gesichert sind, benachteiligen den Auftragnehmer unangemessen und
    sind daher unwirksam.

  • Autor: OLG Köln, Urt. v. 16.05.2012 - 11 U 154/11

    Die Vorschrift des § 16 Nr. 5 Abs. 3 VOB/B 2006 (VOB/B 2009 § 16 Abs. 5 Nr. 3), wonach der Auftragnehmer erst vom Ende einer nach Fälligkeit gesetzten Nachfrist an Verzugszinsen verlangen kann, hält einer AGB-rechtlichen Inhaltskontrolle nicht stand und ist unwirksam, wenn der Auftraggeber Verwender der VOB/B ist und die VOB/B nicht »als Ganzes« vereinbart wurde.

  • Autor: OLG Brandenburg, Urt. v. 11.06.2014 - 11 U 63/12

    Wird als Vergütung einer detailliert beschriebenen Leistung eine Pauschalsumme vereinbart, kann der Auftraggeber den Pauschalpreis bei geringeren Mengen grundsätzlich
    nicht kürzen.

  • Autor: KG, Urt. v. 22.03.2013 - 7 U 218/11 BGH, Beschl. v. 27.08.2014 - VII ZR 95/13 (NZB zurückgewiesen)

    Wird ein Planervertrag durch Fristablauf beendet und hat der Innenarchitekt die in einer Phase geforderten Leistungen nur teilweise erbracht, steht ihm für diese Leistungen die (anteilige) Vergütung zu. Haben Vertragsparteien ein Pauschalhonorar vereinbart und werden die erbrachten Leistungen nicht prüfbar abgerechnet, kann der dem Architekten
    zustehende Werklohn durch Schätzung ermittelt werden. Eine Schätzung des Honorars für teilweise erbrachte Leistungen setzt voraus, dass der Architekt zumindest ansatzweise
    konkrete Abgrenzungskriterien vorträgt. Hierzu gehört, dass er die Kalkulation für das vereinbarte Pauschalhonorar offen legt.

  • Autor: OLG Stuttgart, Urt. v. 21.10.2014 - 10 U 70/14

    Ein Architekt kann nicht auf das ihm gemäß HOAI zustehende Honorar verzichten, wenn dadurch der Mindestsatz in unzulässiger Weise unterschritten wird. Solange die Arbeiten
    noch nicht abgeschlossen sind, ist ein Vergleich über das Honorar nur im preisrechtlichen Rahmen der HOAI möglich.

  • Autor: OLG Brandenburg, Urt. v. 11.06.2014 - 4 U 59/13

    Die Betreffzeile eines Schreibens dient lediglich dazu, dem Empfänger die schnelle thematische Zuordnung und Bearbeitung der Nachricht zu ermöglichen. Die Formulierung »Auf-
    tragserteilung für Projektsteuerungsleistungen« in einer Betreffzeile stellt deshalb für sich alleine genommen keine auf den Abschluss eines Ingenieurvertrags gerichtete Willenserklärung dar, wenn sich aus dem weiteren Inhalt des Schreibens eindeutig ergibt, dass der Verfasser den Abschluss eines schriftlichen Vertrags noch erwartet.

  • Autor: OLG Hamm, Beschl. v. 06.06.2014 - 11 U 153/12 (unanfechtbar)

    1. Die Vergütung des gerichtlich bestellten Sachverständigen ist gem. § 8a Abs. 4 JVEG nur dann zu kürzen, wenn er schuldhaft entgegen § 407a Abs. 3 Satz 2 ZPO nicht darauf hinweist, dass der eingezahlte Kostenvorschuss nicht ausreicht.

    2. Ein unterlassener Hinweis gem. § 407a Abs. 3 Satz 2 ZPO ist unverschuldet, wenn dem zur mündlichen Verhandlung geladenen Sachverständigen die Höhe des dafür zur Verfügung stehenden Vorschusses nicht mitgeteilt worden ist. Dem Sachverständigen ist nicht anzulasten, dass er in einem solchen Fall die ihm zur Vorbereitung des Termins übersandten Akten nicht darauf überprüft hat, ob sie Hinweise auf die Höhe des eingezahlten Kostenvorschusses enthielt.

  • Autor: LG Krefeld, Beschl. v. 27.08.2014 - 2 O 265/12 (unanfechtbar)

    Rein wirtschaftliche Erwägungen des Sachverständigen rechtfertigen eine Erhöhung des Stundensatzes über § 13 Abs. 2 JVEG nicht, auch wenn in der Privatwirtschaft solch höhere Stundensätze zu erzielen sind. Darüber, welcher Stundensatz für einen durchschnittlichen Gutachterauftrag angemessen ist, enthält das JVEG und die dort gebildeten Honorargruppen eine für das Gericht bindende Regelung.

  • Autor: LG Krefeld, Beschl. v. 27.08.2014 - 2 O 265/12 (unanfechtbar)

    Es besteht bei Unverhältnismäßigkeit der zu erwartenden Sachverständigenkosten zu dem Gegenstandswert der Klage kein Anspruch des Sachverständigen auf Zustimmungsersetzung gem. § 13 Abs. 2 JVEG. Das Gericht muss in diesen Fällen auch die Interessen der Partei berücksichtigen, die einer Erhöhung des Stundensatzes nicht zugestimmt hat.