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03/2014

Wir erklären ausdrücklich, dass wir in keiner Beziehung zu den Verlagen der bezeichneten Zeitschriften stehen und auch mit den Inhalten nichts zu tun haben. Es findet keine Verlinkung zu den Angeboten der Verlage statt. In der Online-Bibliothek werden keine Texte von Dritten übernommen, sondern nur Informationen über Zeitschrifteninhalte veröffentlicht.

  • Autor: Thema

    Bei der Bewertung bestehender Gebäude - insbesondere im Zuge der Ausstellung von Energiebedarfsausweisen - sind in der Praxis eigentlich immer Vereinfachungen erforderlich, um den Aufwand in Grenzen zu halten. Einheitliche Spielregeln müssen hier über das vertretbare Maß an Vereinfachungen Rechtssicherheit schaffen. Seit dem Sommer 2007 gibt es dazu amtliche Bekanntmachungen der zuständigen Bundesministerien, die jetzt mit Bezug auf die neue Energieeinsparverordnung (EnEV) neu herausgegeben werden.

    Vergleichbares gilt auch für Verbrauchsausweise. Hier besteht nach Einführung von Energieeffizienzklassen und amtlichem Kontrollsystem für Energieausweise mehr denn je die Notwendigkeit, den Weg von der Erfassung verbrauchten Brennstoffs zum Verbrauchskennwert eindeutig zu beschreiben; eine Reihe von Neuerungen insbesondere bei Wohngebäuden muss erläutert werden.

  • Autor: Thema

    Mit Beschluss des Bundesrates über die EnEV 2013 wurde das Nachweisverfahren „EnEV easy", das in der Kabinettfassung noch in der Verordnung selbst enthalten war, in eine von den zuständigen Ministerien im Bundesanzeiger zu verkündende Bekanntmachung verlagert. So verweist § 3 Absatz 5 der EnEV 2013 nun auf eine Verkündung von Ausstattungsvarianten für nicht gekühlte Wohngebäude auf der Grundlage von Modellrechnungen.

  • Autor: Aktuell

    Hintergrund: Die Energieeinsparverordnung (EnEV) 2013 setzt die Gebäuderichtlinie (2010/31/EU) vom 19. Mai 2010 zur Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden in Deutschland um und führt dafür eine Registrierung und eine stichprobenartige Kontrolle für Energieausweise und Inspektionsberichte für Klimaanlagen ein.

    Ziel der Einführung des Registrier- und Kontrollsystems ist es, die Qualität der Energieausweise und der Inspektionsberichte für Klimaanlagen zu verbessern.

  • Autor: Aktuell

    In Deutschland ermöglicht die kommunale Selbstverwaltung im Einklang mit den politischen Rahmensetzungen auf der Ebene des Bundes und der Länder eine den jeweiligen Herausforderungen entsprechende Stadtentwicklung. Der Veränderungsdruck auf Städte und Regionen ist derzeit hoch: Der Strukturwandel hat in seinen sozioökonomischen Auswirkungen die Bedingungen der Stadt- und Regionalentwicklung gravierend verändert. Deutschland differenziert sich zunehmend in periphere von Stagnation gekennzeichnete und in dynamische von Wachstum und Nachfrage geprägte Regionen. Diese offensichtlich gegenläufigen Entwicklungstendenzen erfordern passfähige Handlungsstrategien, die jeweils eine gleichrangige integrierte Entwicklung der ökonomischen, soziokulturellen und ökologischen Lebensumwelt gewährleisten. Auch bei drastisch unterschiedlichen Rahmenbedingungen müssen Städte und Regionen als attraktive Lebens- und Wirtschaftsräume in der Wissens- und Dienstleistungsgesellschaft profiliert werden.

  • Autor: Professor Ulrich Sieberath, ift Rosenheim

    Die Verminderung des Energiebedarfs im Gebäudebereich ist eine der wichtigsten Aufgaben der Energiewende. Moderne Fenster erzielen auf der Süd-, West- und Ostseite zwar über die gesamte Heizperiode spürbare Nettoenergiegewinne, die bei Passiv- und Plusenergiehäusern intelligent genutzt werden. Hier kommt es maßgeblich auf ein gutes Verhältnis des U-Wertes des Glases (Uq) und des Gesamtenergiedurchlassgrades (g-Wert) an. Dennoch bleibt die Bestimmung der Wärmeverluste für die Gebäudeplanung wichtig, deren relevante Kenngröße auch bei Fenstern und Außentüren der Wärmedurchgangskoeffizient (Uw für Fenster und UD für Türen) ist, der sich allerdings aus den Komponenten Fensterrahmen, Verglasung und dem Glaseinbau ergibt. Daneben muss aber auch auf einen nahezu wärmebrückenfreien Einbau geachtet werden, der aber hier nicht näher behandelt wird.