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04/2014

Wir erklären ausdrücklich, dass wir in keiner Beziehung zu den Verlagen der bezeichneten Zeitschriften stehen und auch mit den Inhalten nichts zu tun haben. Es findet keine Verlinkung zu den Angeboten der Verlage statt. In der Online-Bibliothek werden keine Texte von Dritten übernommen, sondern nur Informationen über Zeitschrifteninhalte veröffentlicht.

  • Autor: Dipl.-Ing. Henrik-Horst Wetzel ö.b.u.v. Sachverständiger, Bargteheide; Dipl.-Ing. (FH) Klaus Focke

    Im Wohnungsbau erfreuen sich bodengleiche Duschen zunehmender Beliebtheit. Am häufigsten verfügen sie über einen mit Fliesen oder Platten belegten Fußboden und statt mittig angeordneter Bodenabläufe setzen sich immer mehr seitlich angeordnete Bodenrinnen durch. Es existieren indes keine allgemeinen Empfehlungen, wie man solche bodengleichen Duschen sowohl aus der Sicht des Feuchteschutzes als auch aus der Sicht des Schallschutzes planen und ausführen sollte. Vielmehr sind es die Hersteller von Bodenabläufen und Bodenrinnen, die in ihren Einbauempfehlungen zum Teil auch Aussagen zum Fußbodenaufbau machen. Der Beitrag befasst sich daher sowohl mit dem Feuchte- als auch mit dem Schallschutz und stellt ein technisches Konzept vor, wie sich mit Fliesen und Platten belegte Bodenflächen in Duschen im Wohnungsbau aus Sicht der Autoren einfach und sicher herstellen lassen.

  • Autor: Dr.-Ing. Helmut Künzel

    Zur Beantwortung dieser Frage sind zunächst einige andere Themen zu behandeln, die nur scheinbar nicht mit der Fragestellung zusammenhängen, denn sie sind Voraussetzungen für das Verständnis einer Entwicklung, die sich über zwei Jahrzehnte erstreckt hat. Deshalb muss ich die am Thema der Überschrift interessierten Leser um etwas Geduld bitten. Die zuvor zu behandelnden Themen werden in drei Teilen dargestellt.

  • Autor: Dipl.-Ing. (FH) Dirk Risse, Falkensee

    Unter all den Bauteilen, die als besonders schadensträchtig gelten, nimmt der Gebäudesockel eine besondere Stellung ein. Im Rahmen dieses Beitrags soll der untere Anschluss von Pfosten-Riegel-Fassaden (PR-Fassaden) an den Baukörper näher betrachtet werden.

  • Autor: Josef Reis, Maurermeister, staatl. gepr. Bautechniker, Westemgrund

    Die Erkenntnis ist nicht neu, dass Wasser schwerkraftbedingt immer bergab fließt, und wie man Oberflächenwässer von Gebäuden fern halten kann, ist auch schon seit dem Altertum bekannt. Heute gibt es als Anleitung dafür Normen, und doch zeigt unser Beispielfall, dass Jahrzehnte, ja Jahrhunderte lange Trockenheit von Mauern historischer Gebäude nach Eingriffen außerhalb des Gebäudes ganz schnell der Vergangenheit angehören kann.

  • Autor: Ralf Ertl, Martin Egenhofer, Dr. Michael Hergenröder, Thomas Strunck

    Putzbeschichtete Wärmedämm-Verbund-systeme (WDVS) werden seit Jahrzehnten zur Außenwanddämmung von Neu- und Altbauten eingesetzt. Der Schichtaufbau derartiger Systeme besteht aus Wärmedämmung, gewebearmiertem Unterputz und Oberputz. Als Dämmstoffe werden überwiegend Platten aus Polystyrol und Mineralwolle eingesetzt. Neuere Entwicklungen ermöglichen darüber hinaus die Verwendung von Mineralschaum- und Holzfaserplatten. Bei den Putzen sind sowohl rein mineralische oder kunstharzgebundene Systeme als auch Kombinationen aus mineralischen und kunstharzgebundenen Stoffen einsetzbar.

  • Autor: Dipl.-Ing. (FH) Bernhard Kopff

    Ein Architekt war beauftragt, ein Flachdach zu planen und die Ausführung zu überwachen. Ca. ein Jahr nach der Fertigstellung wurde das Dach wegen Verdachts auf unzulässig hohe Feuchtigkeit untersucht. Nach den durchgeführten Untersuchungen haben sich die Beteiligten darauf geeinigt, dass die festgestellte Feuchtigkeit von alleine austrocknen wird. Nach weiteren sechs Jahren wurde eine umfangreiche Beschädigung durch holzzerstörende Pilze festgestellt.

  • Autor: Rechtsanwalt Dr. Peter Bleutge, Wachtberg

    Ein Bausachverständiger verliert in erster Instanz

    Der Beitrag setzt sich mit dem Urteil des LG Koblenz vom 08.01.2014, Az. 2 HK 0 48/13, kritisch auseinander.

  • Autor: Dipl. Ing. (FH) Ingo Kern

    Der Beitrag zeigt anhand eines Fallbeispiels, wie wichtig die präzise Aufgabenstellung im Privatgutachten angesichts der nachträglichen haftungsrechtlichen Inanspruchnahme des Sachverständigen durch den ehemaligen Auftraggeber ist.

  • Autor: Dipl.-Ing. Melita Tuschinski, Alexander Tuschinski

    Bei Bauvorhaben im Bestand müssen Sachverständige auch häufig die energetischen Anforderungen aus der Zeit der Errichtung des Gebäudes kennen und berücksichtigen. Der Beitrag bringt drei hilfreiche Übersichten für die Praxis zur Gültigkeit älterer Energieausweise nach EnEV 2014 für sowie »Findex«-Übersichten zur Energieeinsparverordnung (EnEV) und zur Wärmeschutzverordnung (WärmeschutzV) für Gebäude.

  • Autor: Rechtsanwalt Dr. Andreas Koenen

    Der Autor bezieht in seinem Beitrag zum Thema »Gesamtschuldverhältnis zwischen Architekt und Bauunternehmer« kritisch Stellung.

  • Autor: Katrin Rohr-Suchulla, Tobias Schneider

    mit mehrjähriger Laufzeit im Bausektor -keine mehrjährige Vorfinanzierung von Umsatzsteuer durch Unternehmen
    Die Autoren geben einen Überblick über die Auswirkungen einer aktuellen Entscheidung des Bundesfinanzhofs (BFH) zur Umsatzsteuer.

  • Autor: BGH, Urt. v. 20.02.2014 - VII ZR 172/13
  • Autor: BGH, Urt. v. 20.03.2014 - VII ZR 248/13

    Die in einem Generalunternehmervertrag enthaltene Klausel des Auftraggebers

    "Innerhalb von 14 Tagen nach Abruf der einzelnen Teilbauabschnitte hat der Auftragnehmer dem Auftraggeber zur Sicherung sämtlicher Ansprüche aus diesem Vertrag bauabschnittsweise Vertragserfüllungsbürgschaften über 10 v.H. der unter § 6 vereinbarten Pauschalauftragssumme Zug um Zug gegen Stellung einer Zahlungsbürgschaft durch den Auftraggeber in gleicher Höhe auszuhändigen."

    ist unwirksam, wenn auch Mängelansprüche gesichert werden.

  • Autor: BGH, Urt. v. 14.05.2014 - VII ZR 334/12

    Anforderungen an die Annahmeerklärung des Empfängers eines schriftlichen Vertragsangebots bei abweichendem Vertragswillen

  • Autor: OLG Naumburg, Urt. v. 27.09.2013 - 10 U 9/13

    Werden Terrassendielen zwar alle mit dem vereinbarten Farbton (konkret: Palisander) geliefert, entstammen aber zwei verschiedenen Produktionschargen, sodass sie sich in der Helligkeit des Farbtones deutlich erkennbar unterscheiden und bei gemeinsamer Verlegung kein optisch einheitliches Erscheinungsbild ergeben, liegt trotz der Zuordnung beider zum vereinbarten Farbton ein Sachmangel vor. Bei dieser Sachlage ist es dem Besteller anzulasten, wenn er die Ware bearbeiten und verlegen lässt anstatt sie unbearbeitet zu rügen.

  • Autor: OLG Brandenburg, Urt. v. 11.09.2013 - 4 U 100/12

    Ein Dachflächenfenster, das ohne technische Hilfsmittel nicht geöffnet werden kann, eignet sich nicht für die gewöhnliche Verwendung und ist mangelhaft.

  • Autor: OLG Celle, Urt. v. 27.02.2014 - 16 U 187/13

    1. Der Beratungsvertrag über eine bauliche energetische Sanierung eines Mehrfamilienhaus einschließlich der Beratung über Fördermittel kann ein Dienstvertrag sein.

    2. Der Schadensersatzanspruch wegen fehlerhafter bejahender Auskunft über eine Förderung richtet sich demnach auf das negative Interesse.

  • Autor: OLG Celle, Urt. v. 29.01.2014 - 7 U 159/12

    Die Durchführung von Sanierungs- und Mauerwerksabdichtungsarbeiten an einem Altbau ist als schwieriger und kritischer Bauabschnitt anzusehen. Das macht eine gesteigerte Bauaufsicht erforderlich.

  • Autor: Kammergericht, 22.05.2012 - 7 U 215/11

    Der Umfang der Architektenvollmacht ist im Zweifelsfall eng auszulegen, um den Auftraggeber vor ungewollten rechtsgeschäftlichen Verpflichtungen zu schützen. Der Architekten ist deshalb grundsätzlich nicht zu wesentlichen Vertragsänderungen berechtigt. Das gilt insbesondere dann, wenn im Bauvertrag ausdrücklich geregelt ist, dass Änderungen oder Ergänzungen des Vertrags in jedem Fall der vorherigen schriftlichen Zustimmung des Auftraggebers bedürfen.

  • Autor: OLG Hamm, Urt. v. 21.02.2014 - 12 U 88/13

    1. Das Kopplungsverbot nach § 3 des Gesetzes zur Regelung von Ingenieur- und Architektenleistungen (ArchLG) greift auch dann ein, wenn ein Unternehmen im Einzelfall mit isolierten Architektenleistungen in Konkurrenz zu Architekten und Ingenieuren tritt.

    2. Die gesetzgeberische Absicht, den Leistungswettbewerb vor Manipulationen und das freie Wahlrecht des Bauwilligen hinsichtlich des Ingenieurs oder Architekten seines Vertrauens zu schützen, gebietet die Anwendung des Kopplungsverbots in einem solchen Fall auch dann, wenn das Unternehmen ansonsten auf anderen Geschäftsfeldern tätig ist.

    3. Das Kopplungsverbot greift ferner dann ein, wenn das Unternehmen von einem Architekten oder Ingenieur beherrscht wird. Dabei ist der entscheidende Einfluss des Geschäftsführers auf die laufenden Geschäfte nicht geringer zu gewichten als die den Gesellschaftern vorbehaltenen Entscheidungsbefugnisse.<BR>

  • Autor: OLG Stuttgart, 14.01.2014 - 10 W 43/13

    Ein Sachverständiger setzt sich der Besorgnis der Befangenheit aus, wenn er einer Partei nicht offenbart, dass er bestimmte Unterlagen für die Erfüllung seines Gutachterauftrags von der anderen Partei herangezogen und, wenn auch nur zur Überprüfung der Prämissen seines Hauptgutachtens, verwertet hat.