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05/2014

Wir erklären ausdrücklich, dass wir in keiner Beziehung zu den Verlagen der bezeichneten Zeitschriften stehen und auch mit den Inhalten nichts zu tun haben. Es findet keine Verlinkung zu den Angeboten der Verlage statt. In der Online-Bibliothek werden keine Texte von Dritten übernommen, sondern nur Informationen über Zeitschrifteninhalte veröffentlicht.

  • Autor: Christina Sadler-Berg
  • Autor: Pressemitteilung der ARGE Baurecht im DAV

    Anerkannte Regeln der Technik sind bautechnische Regeln, die von der Wissenschaft als theoretisch richtig belegt wurden und sich dann, von Bauexperten in der Praxis erfolgreich angewandt, durchgesetzt haben. Manche dieser anerkannten Regeln der Technik münden in eine DIN-Norm, andere werden in weitere Regelwerke übernommen. Das ist praktisch, weil damit jeder am Bau Beteiligte jederzeit alle Vorschriften nachlesen und sich danach richten kann.

  • Autor: Diplom-Ingenieur Architekt Dr. Georg Vigh

    Den überwiegenden Anteil des Lebens verbringen wir in Innenräumen - aber oft unter räumlich begrenzten und nicht hygienisch einwandfreien Klimabedingungen. Ob ein Konstruktions- oder Ausführungsfehler, ob der Zeitdruck bei der Fertigstellung einer Baumaßnahme oder ob die Verwendung/Applikation ungeeigneter Baustoffe unter ungünstigen bauphysikalischen Randbedingungen die Folgeschäden auslösen, die Häufigkeit der mikrobiellen Belastung scheint ständig zu wachsen.

    Die Innenraumhygiene umfasst dementsprechend inzwischen zahlreiche Themenbereiche, die dem zunehmenden Bedürfnis nach gesunder Umgebung Rechnung tragen sollen. Hierzu gehören insbesondere Raumlufthygiene, Gerüche, Trinkwasserhygiene, Reinigung von Oberflächen insbesondere in öffentlichen Gebäuden, Vorbeugung/Vermeidung von Schimmelpilzbefall ua. Konkrete Handlungsempfehlungen und Lösungen für Sachverständige zum Erkennen, Bewerten und Beseitigen von Innenraumbelastungen existieren meistens nicht.

  • Autor: Diplom-Ingenieur Georg Tale-Yazdi

    Technische Anlagen und Einrichtungen in Gebäuden wie zB Lüftungsanlagen, Rauch- und Wärmeabzüge, Feuerlöschanlage oder Brandmeldeanlagen können gemäß dem Baurecht der Länder als prüfpflichtige (sicherheits-)technische Anlagen und Einrichtungen eingestuft werden, deren Wirksamkeit und Betriebssicherheit vor der ersten Inbetriebnahme und wiederkehrend durch Prüfsachverständige zu bestätigen ist. Können diese Prüfungen und die Mängelfreiheit der Anlagen gegenüber der Bauaufsichtsbehörde nicht nachgewiesen werden, ist rein formal die Nutzung des Gebäudes nicht zulässig.

  • Autor: Dr.-Ing. Siegfried Schlott

    Im Zusammenhang mit der Störanfälligkeit und dem Ausfall einer Heizungsanlage wird in den Allgemeinen Versicherungsbedingen für Wohngebäude auf eine „genügend häufige Kontrolle" dieser Heizungsanlage abgestellt. Über die Begriffe „Funktionstüchtigkeit, Zuverlässigkeit und Störanfälligkeit" ist allein keine ausreichende Klarheit zu schaffen, wie eine „genügend häufige Kontrolle" zu definieren ist. Auf der Grundlage wichtiger Fundstellen und den Erfahrungen des Autors wird für Heizungsanlagen bis zu einer Heizleistung von ca. 120 kW und einem Errichtungsdatum ab 2002 ein „Basiswert" für die erforderlichen Kontrollen je Heizperiode definiert. Die Gebäude mit den installierten Wärmeversorgungsanlagen werden dabei grundsätzlich in bewohnte bzw. in gleichwertig genutzte und in zeitweise leerstehende Gebäude bzw. Wohnungen unterteilt werden. Wird der „Basiswert" der Kontrollen eingehalten, dann kann mit hoher Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden, dass nach der „Verkehrsanschauung und Lebenserfahrung, mit Blick auf ihre Bauart, ihr Alter, ihre Funktionsweise, Zuverlässigkeit und/oder Störanfälligkeit ein reibungsloses Funktionieren nach dem gewöhnlichen Verlauf der Dinge" gesichert ist.

  • Autor: Rechtsanwalt Dietmar Lampe

    Auf Grund der in den vergangenen Jahrzehnten geübten Baupraxis erwies sich die Erhaltung einer hinreichenden Raumluftqualität in der Regel als unproblematisch. Bis zum Beginn der neunziger Jahre waren an die Luftdichtheit der Gebäudehülle keine definierten Anforderungen gestellt. Dementsprechend wiesen die Gebäude in der Regel einen nach heutigen Kriterien schlechten Wärmedämmstandard sowie eine mitunter hohe Luftdurchlässigkeit auf. Viele der vor 1970 errichteten Gebäude zeigten bereits bei mittleren Windgeschwindigkeiten Luftwechselraten von 8- bis 10-fach pro Stunde. Der erforderliche Luftwechsel wurde daher regelmäßig bereits durch die so genannte freie Wohnungslüftung, d. h. über bestehende Gebäudeundichtheiten gewährleistet. Hierzu bedurfte es weder gezielter konstruktiver Maßnahmen noch einer besonderen Benutzerunterstützung.

  • Autor: BGH, Urt. v. 21.11.2013 - VII ZR 275/12
  • Autor: OLG Köln, Beschl. v. 28.10.2013 - 11 W 54/13

    Das Nichtzahlen des für den Sachverständigen angeforderten Kostenvorschusses führt grundsätzlich nicht zur Beendigung des selbstständigen Beweis Verfahrens.

  • Autor: AG Köln, Urt. v. 1.3.2013 - 208 C 99/09

    Der Mieter muss beweisen, dass eine mit Epoxidharz durchgeführte Rohrinnensanierung gesundheitsschädlich ist und daher zu einem Mietmangel führt.